Throne of Glass – Kriegerin im Schatten (Band 2) von Sarah J. Maas

Weiter geht’s in die zweite Runde von Throne of Glass. Nachdem Celaena erfolgreich die Champions League gewonnen hat, darf sie nun dem König dienen. Mega. Doch natürlich fragen wir uns: Wie stark wird sie ihn sabotieren und wann fällt es dann doch auf? Wir sind gespannt. Hier meine Meinung zu Band 2 von Throne of Glass.

Falls du die Rezension zum ersten Teil noch nicht gelesen hast, kannst du gerne bei der Rezension zu Band 1 nochmal schauen. Es stimmt tatsächlich: Dieses Mal hat mich nicht die Onleihe zum Buch gebracht.

Wenn du das Buch noch nicht gelesen hast, spring direkt zum Fazit. Ansonsten geht es jetzt ans Eingemachte!

Celaena täuscht die Morde tatsächlich nur vor, aber fliegt nicht auf (hätte ich nicht erwartet). Die Liebeleien mit Chaol nehmen langsam Fahrt auf. Wir gehen den Rebellen auf die Spur und es kommt zum ein oder anderen schmerzvollen Hinterhalt. Am schlimmsten erwischt es Nehemia – die stirbt unschön. Irgendwie hat sie das selbst aber scheinbar schon vorausgesehen oder eingefädelt(?). Man weiß es nicht so genau. Danach dreht Celaena durch – vor allem, weil Chaol nicht gewarnt hat. Ein gescheitertes Ritual und ein kurzes Wiedersehen mit Nehemia später kommt es zum Finale. Auf der anderen Seite des geöffneten Portals findet Celaena ihre Magie wieder und wir lernen, dass sie eine Fae ist. Und Königin von Terrasen. Chaol sieht das kritisch und sorgt dafür, dass sie einen Auftrag in Übersee bekommt. Ein letzter Akt der Zuneigung? Wer weiß. Jetzt jedenfalls auf nach Wendlyn!



  • Die Hexenkönigin bei den Gauklern: Ich will mir hier noch kein abschließendes Urteil erlauben. Vielleicht hat das alles auch einen nachvollziehbaren Grund. Aber. Die Hexen sollen sich mal nicht beschweren, wenn sich ihr Oberhaupt mit irgendwelchen Halodris am Hof des Königs rumtreibt. Selbst schuld. Brauchen sie jetzt auch nicht groß rumjammern.
  • Worldbuilding in den Mauern des Schlosses: Eine Fantasy-Welt ist in der Regel groß, komplex und anfangs auch ziemlich überfordernd. Schön finde ich daher, dass sich die Welt bisher immer im Rahmen von Rifthold erweitert hat. Finde, so kommt man leichter rein. Einen Fisch setzt man ja auch erstmal mit einer Plastiktüte ins neue Aquarium, damit er sich akklimatisiert.
  • Jeder weiß was, aber nicht alles: Und am Ende ist jeder jedem sauer, weil Sachen verheimlicht wurden. Am liebsten würde man alle an einen Tisch setzen, damit sie sich mal ausdiskutieren können. Es gibt Situationen, da finde ich dieses Setup massiv anstrengend. In dem Fall ist es noch an der Grenze, da ich schon auch verstehen kann, dass viel auf dem Spiel steht. Ich hab es aber weiter im Blick.
  • Dorian: An der Liebesfront finde ich echt erwachsen, wie er sich zurückhält und einsieht, dass es mit Celaena nicht passt. Ansonsten ist der Kollege aber schon arg wehleidig.


Bewertung: 5 von 5.

Vielleicht ist es ein kleiner Urlaubs-Lektüren-Bonus, aber mir hat der zweite Teil außerordentlich gut gefallen. Die Romanze mit Chaol war süß und die Mysterien/Rätsel spannend. Mehr will mein kleines Leseherz doch gar nicht. Innerhalb von Rifthold und dem Schloss ist die Geschichte so weit gut erzählt – jetzt bin ich heiß darauf, auch den Rest der Welt zu ergründen. Mit ein bisschen Abstand hadere ich immer noch, ob es wirklich volle Punktzahl ist oder knapp darunter. Ich bleibe aber bei meiner Bauchentscheidung.

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.