The Inheritance Games – Das Spiel geht weiter (Teil 2) von Jennifer Lynn Barnes

Es geht weiter mit Avery und ihrem „verfuchst“ hohen Erbe! Überzeugt auch der zweite Teil der Bestellerreihe? Ich kann vorweg schicken: Mich schon. Für mich persönlich lag zwischen Teil eins und zwei mehr Zeit, als der Veröffentlichungsrhythmus vermuten lässt (Onleihe lässt grüßen… zu den „Lückenfüllern“ folgen die Beiträge demnächst noch). Trotzdem: Die Reihe hat mich auch nahtlos wieder in ihren Bann gezogen. Bin Fan!

Die offenen Fragen aus dem vorherigen Teil, natürlich. Sonst keine weiteren Ergänzungen. Wie immer bei Buchreihen kann ich an der Stelle nur an die Vorgängerteile verweisen: Hier geht’s zur Rezension vom ersten Band. Jetzt aber zur Sache!

Wenn du das Buch noch nicht gelesen hast, spring direkt zum Fazit. Ansonsten geht es jetzt ans Eingemachte!

Wir suchen nun Toby/Harry (Averys leiblichen Vater), aber der will gar nicht gefunden werden. Mist! Außerdem kann der ganze Reichtum mit Averys Ableben immer noch in falsche Hände geraten. Also weiterhin genug Gefahren. Nachdem im ersten Teil die Vergangenheit der Hawthorne Brüder im Fokus war, geht es nun eine Generation zurück zu Zara, Skye (inkl. einiger ihrer Liebschaften = die bis dato unbekannten Väter der Brüder) und eben Toby. Es folgen Stalker, Mordanschläge, Maulwürfe in den eigenen Reihen, deplatzierte Rinderherzen und Entführungen. Langsam klären sich weitere Hintergründe um das Verschwinden von Toby auf. Auch Averys Mutter hatte noch das ein oder andere Geheimnis auf Lager. Am Ende kommt es dann zum dramatischen Wiedersehen mit Averys eigentlichen Vater. Oder eben doch nicht, weil Toby dann doch nicht ihr Vater ist. Mei o mei. Aber zumindest lebt Avery am Ende noch und ist vermeintlich sicher.




Bewertung: 4.5 von 5.

Insgesamt ein sehr guter zweiter Teil. Es bleibt durchgehend spannend und gleichzeitig entwirren sich die Fäden der Geschichte allmählich. Es gab mir fast ein paar zu viele Wendungen und Entdeckungen, was meinen begrenzten Verstand ganz schön beansprucht hat. Ich kann mir einfach nicht so viele Charaktere merken. Aber das muss ja nicht euer Problem sein. Schön fand ich, dass sich sowohl die Geschichte als auch Avery als Hauptcharakter weiterentwickeln und trotzdem noch Luft für das Finale bleibt. Bei der Rezension zu Saphirblau habe ich mich noch gefragt, was einen guten Mittelteil einer Trilogie ausmacht und ob es reicht, nur den Teaser für den großen Abschluss zu geben. Jennifer Lynn Barnes hat mit The Inheritance Games – Das Spiel geht weiter für mich gezeigt, dass da deutlich mehr drin stecken kann.

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