Cold Case Academy (Teile 1 bis 4) von Jennifer Lynn Barnes

Mein erster Blogeintrag, wuhu! Vermutlich sollte man sich schon während des Lesens Gedanken machen, wenn man eine Rezension schreibt. Nun ja. Hab ich nicht. Die Idee zum Bloggen ist auch erst währenddessen entstanden. Und ich kann die vier Bände gedanklich gar nicht mehr trennen. Aber ich wollte es mal ausprobieren – also alle Teile zusammen – muss auch so gehen.

Ich war auf der Suche nach etwas, das man schön weglesen kann. Kraft einer Google-Suche „Young Adult für Männer“ bin ich dann bei der Buchreihe gelandet – das Thema „Leute mit besonderen Fähigkeiten“ ist bei mir immer gern gesehen. Als sich dann nicht viel später rausstellte, dass sich eine Freundin erst jüngst ein Mängelexemplar des ersten Teils gegönnt hat, stand dem Lesen nichts mehr im Wege. Die restlichen Teile folgten dann innerhalb von acht Tagen. Also genau das, was ich wollte.

Wenn du das Buch noch nicht gelesen hast, spring direkt zum Fazit. Ansonsten geht es jetzt ans Eingemachte!

Cassie kann sich so gut in Menschen hineinversetzen, dass sie zum FBI als Profilerin gelotst und mit anderen Jugendlichen („Naturtalente“) von der Sorte in eine WG gesteckt wird. Ziel: Alte Fälle („Cold Cases“) nach Aktenlage lösen. Dazu leichtes Trauma, weil Mutter unter mysteriösen Umständen mindestens entführt, wenn nicht sogar ermordet wurde. Es folgen im Rahmen der Buchreihe vier Mordserien, die für die Teens nicht so „colde Cases“ bleiben wie gedacht. Zunächst die Psychomentorin, dann die Nachahmer des berühmten Serienkillers Daniel Redding, als drittes der Verstoßene des Geheimbundes, der uns dann zu guter Letzt zu den großen Meistern von ebenjenem führt – inkl. kleiner Abbiegung in die Dorfsekte um die Ecke. Und na klar: Die Hormone tanzen bei den Beteiligten natürlich ab und an auch ein wenig Pogo.



  • Sehr ähnliche Höhepunkte: In drei von vier Fällen wird Cassie entführt bzw. isoliert und dann per Abschuss des Gegenspielers dann doch gerettet
  • Die Liebeleien mit den Jungs: Fand sie am Anfang etwas plötzlich/gezwungen und habe am Anfang des zweiten Teils befürchtet, dass das zu sehr Überhand nimmt. Ist dann in meiner Wahrnehmung gegenüber den Fällen in den Hintergrund gerückt. Hat mir dann auch nicht gefehlt.
  • Judd: Die traumatisierte Vaterfigur – hat alles gepasst. Als moralische Instanz gegenüber der Versuchung, immer noch tiefer in gefährliche Fälle einzutauchen hat er gut funktioniert. Hätte mir für ihn aber noch einen richtig großen Moment gewünscht.


Bewertung: 4.5 von 5.

Hat richtig Spaß gemacht zu lesen. Definitiv nicht die letzten Bücher, die ich von Jennifer Lynn Barnes lesen werde: Freu mich schon auf die Inheritance Games.

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