Mein erster Blogeintrag, wuhu! Vermutlich sollte man sich schon während des Lesens Gedanken machen, wenn man eine Rezension schreibt. Nun ja. Hab ich nicht. Die Idee zum Bloggen ist auch erst währenddessen entstanden. Und ich kann die vier Bände gedanklich gar nicht mehr trennen. Aber ich wollte es mal ausprobieren – also alle Teile zusammen – muss auch so gehen.

Auf einen Blick

Genre:

Seitenzahl: 272, 336, 320, 320

Verlag: cbt

Jahr: 2023-2024

Tropes/Themen:

Wie bin ich bei diesem Buch gelandet?
Ich war auf der Suche nach etwas, das man schön weglesen kann. Kraft einer Google-Suche „Young Adult für Männer“ bin ich dann bei der Buchreihe gelandet – das Thema „Leute mit besonderen Fähigkeiten“ ist bei mir immer gern gesehen. Als sich dann nicht viel später rausstellte, dass sich eine Freundin erst jüngst ein Mängelexemplar des ersten Teils gegönnt hat, stand dem Lesen nichts mehr im Wege. Die restlichen Teile folgten dann innerhalb von acht Tagen. Also genau das, was ich wollte.
Achtung, ab hier wird gespoilert!
Wenn du das Buch noch nicht gelesen hast, spring direkt zum Fazit. Ansonsten geht es jetzt ans Eingemachte!

Worum geht’s?
Cassie kann sich so gut in Menschen hineinversetzen, dass sie zum FBI als Profilerin gelotst und mit anderen Jugendlichen („Naturtalente“) von der Sorte in eine WG gesteckt wird. Ziel: Alte Fälle („Cold Cases“) nach Aktenlage lösen. Dazu leichtes Trauma, weil Mutter unter mysteriösen Umständen mindestens entführt, wenn nicht sogar ermordet wurde. Es folgen im Rahmen der Buchreihe vier Mordserien, die für die Teens nicht so „colde Cases“ bleiben wie gedacht. Zunächst die Psychomentorin, dann die Nachahmer des berühmten Serienkillers Daniel Redding, als drittes der Verstoßene des Geheimbundes, der uns dann zu guter Letzt zu den großen Meistern von ebenjenem führt – inkl. kleiner Abbiegung in die Dorfsekte um die Ecke. Und na klar: Die Hormone tanzen bei den Beteiligten natürlich ab und an auch ein wenig Pogo.

Was bleibt in Erinnerung
- Sloane: Bestgirl. Wholesome. Großer Fan! Keine weitere Erklärung notwendig.
- Nightshade: Mein persönlicher Gänsehaut-Moment als klar wurde, dass er schon im ersten Band mit Cassie in Kontakt stand. Fast schon schade, dass er dann so unspektakulär gefangen wurde. Trotzdem absolutes Plus.
- Lia: Dass man bis zum Schluss dank ihrer Lügefähigkeit viele Gedanken bei ihr nur erahnen. Vielleicht lag darin auch genau der Reiz. Hab mir richtig gewünscht, dass ihr Ausflug in die Sekte noch mehr „Airtime“ bekommt.
- Spannungsbogen: Beim ersten Teil konnte ich noch halbwegs erahnen, worauf das Ganze hinausläuft, danach fand ich die Wendungen sehr gelungen. War durchgehend gefesselt.
- Aufarbeitung der verschiedenen Traumata: Jeder Charakter konnte sich seinen persönlichen Dämonen stellen und hat in der Handlung Raum bekommen, sich zu entfalten. Hab sie dadurch eigentlich alle lieb gewonnen.
- Familiengefühle: Passend zum vorherigen Punkt – ich fand die Dynamik, die die Gruppe angenommen hat richtig angenehm. Es hat sich wirklich angefühlt wie eine ganz eigene Familie.
- Sehr ähnliche Höhepunkte: In drei von vier Fällen wird Cassie entführt bzw. isoliert und dann per Abschuss des Gegenspielers dann doch gerettet
- Die Liebeleien mit den Jungs: Fand sie am Anfang etwas plötzlich/gezwungen und habe am Anfang des zweiten Teils befürchtet, dass das zu sehr Überhand nimmt. Ist dann in meiner Wahrnehmung gegenüber den Fällen in den Hintergrund gerückt. Hat mir dann auch nicht gefehlt.
- Judd: Die traumatisierte Vaterfigur – hat alles gepasst. Als moralische Instanz gegenüber der Versuchung, immer noch tiefer in gefährliche Fälle einzutauchen hat er gut funktioniert. Hätte mir für ihn aber noch einen richtig großen Moment gewünscht.
- Das FBI: Wirkte sehr schwach. Ja, mehrere Antagonisten kommen auch aus dem Team, das trägt nicht zur Stabilität bei. Und die Meister wurden vermutlich bewusst als noch mächtiger inszeniert. Trotzdem – es fühlte es sich falsch an, dass die hintenraus gefühlt komplett machtlos waren… Aber war natürlich gut für die bedrohliche Stimmung.
- Apruptes Ende: Hab die Charaktere dann so lieb gewonnen, dass mich ihre Zukunft und Einzelschicksale noch interessiert hätten. Vorallem natürlich, ob Sloane noch den Avancen erlegen ist. Aber vielleicht gibt es ja auch noch einen neuen Teil.
- Geoffrey: War für mich unterwartet, dass er zum Schluss noch dabei war. Hat auch echt gut gepasst. Wirklich groß inszeniert wurde er dann aber leider nicht. Das fand ich Schade.
Mein Fazit
Hat richtig Spaß gemacht zu lesen. Definitiv nicht die letzten Bücher, die ich von Jennifer Lynn Barnes lesen werde: Freu mich schon auf die Inheritance Games.

Weiterlesen
-

Throne of Glass – Erbin des Feuers (Band 3) von Sarah J. Maas
Wer hätte gedacht, dass diese Woche die Rezension zum dritten Teil der Throne of Glass-Reihe kommen würde? Vermutlich jeder. Also machen wir das auch. Dieses… Weiterlesen
-

Throne of Glass – Kriegerin im Schatten (Band 2) von Sarah J. Maas
Weiter geht’s in die zweite Runde von Throne of Glass. Nachdem Celaena erfolgreich die Champions League gewonnen hat, darf sie nun dem König dienen. Mega.… Weiterlesen
-

Throne of Glass – Die Erwählte (Band 1) von Sarah J. Maas
Auf in eine neue Reihe… und es ist eine ganz besondere. Also (noch) nicht für mich, aber jemand anderen. Dazu gleich mehr. Nachdem nun die… Weiterlesen


Schreibe einen Kommentar